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Theorieprüfung Führerschein, Fragen lernen

Für alle Führerausweiskategorien in der Schweiz wird eine Theorieprüfung vorausgesetzt, die sogenannte Basistheorieprüfung. Für die Kategorien M/F und G (Mofas, landwirtschaftliche Fahrzeuge usw.) wir nur eine vereinfachte Basistheorie benötigt. Der Unterschied besteht in einem kleineren Umfang an Fragen, der an der Prüfung beantwortet werden muss.

Die Theoriefragen sind nach Kompetenzen gruppiert. Das sind Themenbereiche, die verschiedene Aspekte des Strassenverkehrs abdecken. Für die Kategorie M (Mofa) sehen sie beispielsweise wie folgt aus:

  1. Strassenverkehrsvorschriften
  2. Fahrzeug: Betriebssicherheit, Sicherheitsausrüstung
  3. Verantwortung gegenüber sich und anderen
  4. Fahrtechnik
  5. Strasse, Verkehrsumwelt
  6. Verkehrspartner
  7. Umwelt
  8. Allgemeine Vorschriften

Für die Basistheorie Kat. A, B (Auto, Roller, Motorrad) werden die Kompetenzen in Zusammenhang mit Opera-3 zurzeit erarbeitet. Es wird sich aber um gleiche oder ähnliche Bereich handeln.

Theoriefragen lernen mit Lernprogramm

Jährlich erhalten einige wenige Lizenznehmer (Anbieter von Lernprogrammen) die neuen offiziellen Prüfungsfragen vom asa (Dachverband der Schweizer Strassenverkehrsämter). Die Prüfungsfragen werden in den Lernprogrammen idealerweise so aufbereitet, dass ein sinnvolles und nachhaltiges Lernen ermöglicht wird. Es werden beispielsweise die Fragen mit erklärenden Verkehrsregeln verknüpft, so dass die die gesetzlichen Grundlagen verstanden werden.

Da die Fragen jährlich angepasst und erneuert werden, bieten einige Anbieter "alte" Fragen als zusätzlichen Übungsstoff an. Im Idealfall erhält man wie z.B. bei verkehrstheorie.ch über 400 Übungsfragen und erlebt somit keine Überraschungen an der Prüfung.

Die Prüfung

Die Theorieprüfung wir nach der Anmeldung am Computer durchgeführt und ist als Multiple-Choice aufgebaut. Es müssen insgesamt 50 Fragen (Kategorie M, F/G nur 30) zu unterschiedlichen Themenbereichen beurteilt werden. Zu jeder Frage gibt es drei mögliche Antworten, wovon mehrere richtig oder falsch sein können. Treffen mehrere Behauptungen auf eine bestimmte Verkehrssituation zu, müssen alle markiert werden. Pro falsche Markierung gibt es einen Fehlerpunkt, also maximal drei pro gestellte Frage. Gesamthaft sind 150 Punkte zu holen. Mindestens 135 sind nötig, um die Theorieprüfung zu bestehen.

Ein Test dauert 45 Minuten und kann beliebig oft wiederholt werden. Die Vereinigung der Strassenverkehrsämter stellt auf www.cut-demo.ch einen Gratis-Test zur Verfügung. Die Online- und Softwareprodukte von verkehrstheorie.ch bieten diesen Testmodus natürlich auch an – inklusive 45-Minuten-Countdown.

Das Ergebnis wird unmittelbar nach dem Test mitgeteilt. Die Prüfungskosten sind kantonal geregelt. Eine Übersicht der Preise und Kosten für die Theorieprüfung nach Kanton findest du auf dem Kostenrechner von Fahrlehrer.ch

Lerntypen/ Produkte

Je nachdem wie du am liebsten und effizientesten lernst, stehen verschieden Produkte zur Verfügung. Wenn du den ganzen Tag bereits am Computer gesessen hast, ist vielleicht ein Arbeitsbuch, wo man auch reinschreiben und Notizen machen kann das Richtige. Für unterwegs eignen sich Apps (Smartphones und Pads) hervorragend. Bei verkehrstheorie.ch bekommst du den App-Freischaltcode übrigens beim Kauf einer Software gratis dazu. Wer gerne an verschiedenen Computern arbeitet die Prüfung zügig lernen will, kauft sich Zeit auf der Online-Plattform. Natürlich steht die Software auch auf CD-Rom, oder wer kein Laufwerk mehr hat auf USB-Stick zur Verfügung. Hier stehen viele weitere Features zur Verfügung, die das Lernen abwechslungsreicher und noch effizienter machen.

Oftmals ist eine Kombination aus verschiedenen Produkten die angeboten werden, das Richtige zum raschen Erfolg.

verkehrstheorie.ch

Erfolgsstatistik Theorieprüfung in der Schweiz

Auf dem Weg zum Führerausweis ist das Bestehen der theoretischen Führerprüfung der erste wichtige Schritt. Zum Beispiel im Jahr 2017 absolvierten bzw. bestanden fast gleich viele Personen wie im Vorjahr theoretische und praktische Führerprüfungen. Das zeigt die jährliche Erhebung der Führerprüfungen der Vereinigung der kantonalen Strassenverkehrsämter asa.

99'249 (80,8%) der bestandenen Theorieprüfungen sind sogenannte Basistheorieprüfungen, die für den Erwerb eines Führerausweises der Kategorien A/A1 und B erforderlich sind. Am zweithäufigsten (11'615, 9,5%) werden Theorieprüfungen für die Kat. M (Mofa) bestanden. In den vergangenen fünf Jahren blieben diese Anteile praktisch gleich hoch.

Schweiz im internationalen Vergleich Die Schweiz ist Mitglied der CIECA, einer internationalen Kommission für Führerprüfungen, in der sich Teilnehmende aus 36 Ländern über die Inhalte und die Durchführung von Prüfungen austauschen. Aus methodischen Gründen, die Ausbildungen und die Prüfungen unterscheiden sich zu stark, ist ein Vergleich der Erfolgsquoten aller Länder nicht möglich. In Holland und Schweden hingegen sind die Ausbildung und die Anforderungen an die Prüfungen ähnlich wie in der Schweiz. In beiden Ländern liegen die Erfolgsquoten der Theorieprüfungen um mehr als 10 Prozentpunkte tiefer als in der Schweiz.

Erfolgsquoten Theorieprüfungen Schweiz 2017
Bild-Quelle: asa.ch